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Tausende Streikende im Sozial- und Erziehungsdienst: Kommunen müssen endlich Angebot machen

DIE LINKE hat eine Aktuelle Stunde zum Thema ‚Aufwerten jetzt – mehr Geld für soziale Berufe‘ eingebracht. Dazu erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 

„Heute kommen tausende streikende Erzieher, Sozialpädagogen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe aus Hessen zu einer Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg zusammen. Sie wollen deutlich machen, dass ein ernst zu nehmendes Angebot des kommunalen Arbeitgeberverbandes überfällig ist.

Der Streik ist sicher eine Belastung für Eltern und alle vom Streik Betroffenen. Aber man sieht jetzt, wie wichtig diese Berufsgruppe ist. DIE LINKE teilt die Auffassung der Gewerkschaft ver.di, dass sich die Wertschätzung dieser Arbeit auch in finanzieller Form auswirken muss. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen besser eingruppiert und bezahlt, die Einrichtungen insgesamt besser finanziert werden.“

Die Landesregierung - wie auch die Bundesregierung - seien gefordert, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass eine gute Arbeit in der frühkindlichen Bildung und im Sozial- und Behindertenbereich geleistet werden könne, so Schott. Kitas seien Teil des Bildungswesens und müssten deshalb für die Eltern beitragsfrei sein.


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