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Meister Eder statt Schustereder? Kassel-Calden braucht keinen neuen Geschäftsführer ...

Die SPD in der Gemeinde Calden verlangt die Ablösung von Ralf Schustereder als Chef des rote Zahlen schreibenden Regionalflughafens Kassel-Calden. Dazu erklärt Marjana Schott, nordhessische Abgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das Ganze könnte man unter der Rubrik ‚Provinz-Posse‘ verbuchen, wenn für dieses Nonsens-Projekt nicht 280 Millionen Euro an Steuergeldern zum Fenster hinaus geworfen worden wären. Der Vorwurf, Ralf Schustereder sei es als Chef der Flughafengesellschaft nicht gelungen den Flughafen voranzubringen, ist unfreiwillig komisch.  

Glaubt die Caldener SPD denn ernsthaft, dass mit Klaus Wowereit oder Meister Eder und seinem Pumuckl an der Spitze der Flughafengesellschaft die Airlines Schlange stehen würden? Leider scheinen die Vertreter der örtlichen SPD in den Kreis derer zu gehören, die weiter davon träumen, dass aus Kassel-Calden noch eine Erfolgsgeschichte wird.

DIE LINKE fordert die schwarzgrüne Landesregierung, aber auch die örtlichen Vertreter der anderen Parteien auf, endlich der Realität ins Auge zu blicken. Die Fluggesellschaften brauchen Kassel-Calden nicht, der Flughafen Paderborn ist um die Ecke – und die sinnlose Subventionierung eines Flughafens im Dauerschlaf muss endlich aufhören.“

Wichtig sei nun, dem fehlerhaften und von Korruptionsvorwürfen begleiteten Ausschreibungsverfahren im Zusammenhang mit dessen Bau auf den Grund zu gehen und weiteres Verschleudern von Steuergeldern einzustellen, so Schott. Für DIE LINKE sei klar, dass Kassel-Calden zum Verkehrslandeplatz zurück gestuft werden müsse – alles andere sei Traumtänzerei.


Pressestelle DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
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