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Hessischer VhU-Hauptgeschäftsführer mal wieder neben der Spur – Arbeitslosigkeit bekämpfen, nicht die Arbeitslosen


Zu den Äußerungen des Hauptgeschäftsführers der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Volker Fasbender, der ein Spielhallenverbot für Erwerbslose fordert, erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Fasbenders Forderung nach einem Spielhallenverbot für Erwerbslose ist zynisch. Gut, dass er als Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände bald aus dem Amt scheidet.

Fasbenders jüngste Äußerungen passen allerdings ganz ins Bild, das dieser Mann seit Jahren abgibt. Erinnert sei hier daran, dass Fasbender anlässlich der Halbzeitbilanz von Schwarzgrün in Hessen CDU und Grüne aufforderte, weniger Geld für Soziales und den Öffentlichen Dienst auszugeben. Kampfansagen an eine breite Mehrheit der Bevölkerung, an Sozialverbände und Erwerbslose waren sein Markenkern.“

DIE LINKE fordere die Unternehmerverbände auf, statt zynische Forderungen zu erheben, für tariflich bezahlte Arbeitsplätze zu sorgen, die unbefristet sind und ordentliche Arbeitsbedingungen bieten, so Schott. 

„Erwerbslose brauchen gute Arbeitsplätze und müssen sich keine Beschimpfungen gefallen lassen. Schließlich sind sie nicht an ihrer Arbeitslosigkeit schuld. Diese haben vielmehr die Unternehmen verursacht, die Arbeitsplätze abbauen und auf einen ruinösen Wettbewerb setzen.“

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