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Fukushima-Jahrestag

DIE LINKE unterstützt Anti-Atom-Initiativen in ihrer Forderung nach einem schnelleren Atomausstieg

Am 11. März jährt sich der Beginn der Atom-Katastrophe von Fukushima zum siebten Mal. Deshalb gehen in den Tagen vor und nach diesem Jahrestag in ganz Deutschland Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße. Dazu erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der Super-GAU von Tschernobyl und die dreifache Reaktorkatastrophe von Fukushima zeigen, dass es sich bei der Atomkraft um eine nicht beherrschbare Technologie handelt. Umso wichtiger ist es, die Energiewende voranzutreiben. Doch diese ist in Deutschland und in Hessen leider ins Stocken geraten.

Trotz grünem Energieminister in Hessen sind beispielsweise die Zuwächse bei der Windkraft nach wie vor nicht ausreichend. Allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz geht die Energiewende im parteipolitischen Gezänk unter. Insbesondere die FDP, aber auch Teile der CDU, versuchen den notwendigen Ausbau von Windkraftanlagen zu blockieren.“

DIE LINKE teile ausdrücklich die Forderung der Anti-Atomkraft-Bewegung nach einem schnelleren Atomausstieg, so Schott. Schließlich seien auch hierzulande noch immer sieben Atomkraftwerke am Netz, die meisten noch bis 2022. Damit sei Deutschland auch sieben Jahre nach Fukushima noch immer zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU.

Hinweis:
DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Anhänger dazu auf, sich an den bisher an rund 90 AKW-Standorten sowie in zahlreichen Städten geplanten Proteste und Veranstaltungen zu beteiligen. Unter anderem wird es Demonstrationen in Berlin und Neckarwestheim sowie lokale Mahnwachen geben. Siehe > .ausgestrahlt.

Pressestelle DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
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