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Landesregierung muss Landarztmangel begegnen

Zur Aktuellen Stunde der SPD zu einem ‚Maßnahmenpaket gegen Landarztmangel statt schwarz-grüner Untätigkeit in Hessen‘ erklärt Marjana Schott, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Bis 2030 müssen 61 Prozent der Hausarztstellen in Hessen wieder besetzt werden. Das Durchschnittsalter der Hausärzte beträgt 55 Jahre. Hier stehen die schwarzgrüne Landesregierung und die kassenärztliche Vereinigung vor einer großen Aufgabe, die allgemeinmedizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Engpässe gibt es unter anderem auch bei Kinderärzten und bei Psychiatern.

DIE LINKE erwartet, dass die Vorschläge, die auf dem Tisch liegen, gemeinsam mit allen Beteiligten geprüft und umgesetzt werden.“

Hessen brauche mehr Studienplätze für Allgemeinmedizin, verbunden mit der Verpflichtung, eine bestimmte Anzahl von Jahren in einer ländlichen Region in Hessen zu praktizieren, so Schott. Die Landesregierung müsse die Einrichtung medizinischer Versorgungszentren in Zusammenarbeit mit kommunalen Kliniken und Kommunen unterstützen, um die Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung ambulant und stationär besser auszunutzen. Ärztliche Bereitschaftsdienste und Notfallambulanzen der Kliniken sollten eng zusammenarbeiten, um Ressourcen zu sparen und den Menschen eine Orientierung zu geben, wo sie im Notfall hingehen müssen.

Schott: „Für uns ist wesentlich, dass die Beiträge der Krankenversicherung nicht in die Taschen der großen Konzerne für teure Medikamente, Geräte oder Kliniken fließen. Sie sollen vielmehr zusammen mit den Steuergeldern des Landes für eine gute flächendeckende und bedarfsgerechte medizinische Versorgung sorgen.“


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