Wohnen

Der soziale Wohnungsbau in Hessen befindet sich seit Jahrzehnten im steilen Sinkflug. Von 1991 bis 2014 hat sich die Zahl der Wohnungen mit sozialer Bindung auf 111.000 fast halbiert. Parallel zu diesem Rückgang ist jedoch die Zahl der offiziell registrierten Haushalte, die trotz Anspruchs nicht mit einer Sozialwohnung versorgt werden können, inzwischen auf über 51.000 (2017) gestiegen. Die Zahl der Haushalte mit einem Anspruch auf eine Sozialwohnung, übersteigt diese offizielle Zahl deutlich.

DIE LINKE fordert bereits seit Jahren die Errichtung von jährlich mindestens 4.000 neuen Sozialwohnungen sowie 2.000 Studierendenwohnungen. Wegen des anhaltenden Zuzugs von Flüchtlingen müssen inzwischen sogar 10.000 neue preisgünstige Wohnungen geschaffen werden. Da dies kurzfristig nicht alleine durch Neubauten möglich ist, sollen leer stehende Büroräume in Wohnungen umgewandelt werden.

Desweiteren will die LINKE, dass die Umwandlung von Wohnungen in Büros verboten wird. Um den sozialen Wohnungsbau zu finanzieren ist eine Fehlbelegungsabgabe nötig. Diese zahlen Bewohner_innen von Sozialwohnungen, deren Einkommen inzwischen über der für Sozialwohnungen vorgesehenen Höhe liegt. Eine wirksame Mietpreisbremse und die Aufwertung von Mieterbeiräten sind weitere Mittel, den Anstieg der Mieten einzudämmen .

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